Februar092017
SPEKTAKULÄRE EISÜBUNG DER FF LEOBEN 02:54 Uhr // BFV LEOBEN // Autor: LM d. V. Demmerer, FF Leoben-Stadt
Eine spektakuläre Übung absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Stadt in den Abendstunden des 6. Februar.

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Wasserdienst unter OBI d. F. Walter Fink wurde die Rettung einer auf dem Eis in der Mur eingebrochenen Person geübt.

SPAZIERGÄNGER EINGEBROCHEN
Der Spaziergänger, gemimt von einem Taucher der FF Leoben-Stadt, war auf dem dünnen Eis im Bereich der Slipanlage eingebrochen und konnte sich nicht mehr aus den Fluten befreien. Mit letzter Kraft gelang es ihm, sich an den Rändern des Eisloches festzuklammern und so bis zu seiner Rettung durch die Einsatzkräfte auszuharren.

IMPROVISATION
Erschwerend für die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden war ein Stromausfall in diesem Bereich. So musste erst mit den Fahrzeugen für eine Ausleuchtung der Einsatzstelle gesorgt werden. Dabei war auch improvisieren angesagt. Beim Löschfahrzeug wurde die zweiteilige Schiebeleiter senkrecht am Fahrzeug und an deren Spitze ein Fluter angebracht.

RETTUNGSMASSNAHMEN
Parallel dazu wurde bereits versucht, dem Verunfallten eine Rettungsleine zuzuwerfen und ihn so aus dem kalten Wasser zu ziehen. Leider ohne Erfolg.
Gleichzeitig wurden von den Einsatzkräften geeignetere Rettungsmaßnahmen eingeleitet. So wurden zwei zweiteilige Steckleitern auf dem Eis aufgelegt und mit Leinen gesichert, einer Feuerwehrkameradin ein Rettungsgeschirr mit Rettungsleine und eine Schwimmweste angelegt.

ÜBUNG ERFOLGREICH BEENDET
Auf den Leitern liegend musste sie diese auf dem matschigen Fauleis unter großer Kraftanstrengung zu dem im Eis Eingeschlossenen vorschieben. Dort gelang es ihr, dem Verunfallten eine Bandschlinge um den Oberkörper anzulegen und diese an einer Leitersprosse festzumachen.
Von den Mannschaftskameraden wurden beide mit den an den Leitern angebrachten Leinen aus dem Gefahrenbereich gezogen und so die Übung erfolgreich beendet.
Die Wassertemperatur wurde bei dieser Übung auch gemessen: „3 Grad Celsius“.

Fotos: Demmerer

Auf den Leitern liegend – gesichert mit Rettungsgeschirr, Rettungsleine und Schwimmweste – musste sich die Feuerwehrkameradin zu dem im Eis Eingeschlossenen vorschieben

Es gelang ihr dem Verunfallten eine Bandschlinge um den Oberkörper anzulegen

Von den Mannschaftskameraden wurden beide mit den an den Leitern angebrachten Leinen aus dem Gefahrenbereich gezogen

Beim Löschfahrzeug wurde die zweiteilige Schiebeleiter senkrecht am Fahrzeug angebracht und am oberen Ende ein Fluter befestigt

Eine spektakuläre Übung „Eisrettung“ hatte die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Stadt organisiert

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