BRAND ENTDECKT
Um 2.49 Uhr heulten für die genannten Feuerwehren die Sirenen. Bernd Steinbauer, selbst Mitglied der FF St. Martin, war gerade am Heimweg vom Schneeräumen, als er den Brand in einem an ein Wohnhaus angebautes Wirtschaftsgebäude in Greith (Gemeinde St. Martin) bemerkte. Er setzte sofort den Notruf ab und 40 Mann der vier Feuerwehren eilten, alarmiert von der Landesleitzentrale, mit sieben Fahrzeugen zur Hilfe.
EINSATZMASSNAHMEN
Die ersteintreffende FF St. Martin begann sofort damit, das Wohnhaus zu schützen. Wäre die Feuerwehr nur wenige Minuten später eingetroffen, wäre wohl auch das Wohnhaus, welches an das Wirtschaftsgebäude angebaut war, in Flammen gestanden. Nicht auszudenken wären die Folgen, hätte der Kamerad das Feuer nicht bemerkt, die Besitzer schliefen zu diesem Zeitpunkt im Haus. Mit drei Atemschutztrupps bekämpften die Feuerwehrkameraden bei eisigen Temperaturen den Brand, konnten diesen letztendlich löschen und einen Übergriff auf das Wohngebäude verhindern – Glück im Unglück für die Besitzer, so entstand nur Sachschaden.
BRANDWACHE
Gegen 5.00 Uhr rückten die letzten Feuerwehrkräfte in die Feuerwehrhäuser wieder ein, die FF St. Martin stellte bis in die Morgenstunden eine Brandwache.
Die Brandursache und Schadenshöhe sind Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.
Fotos: Ferlitsch/ BFVDL

















