November272017
11. STEIRISCHER SCHADSTOFFTAG AN DER FWZS 09:38 Uhr // STEIERMARK // Autor: BR d. V. Franz Fink
Der mittlerweile „11. Steirische Schadstofftag“, eine einmal jährlich stattfindende periodische Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte der GSF–, ÖF-, DEKO-, ASF-, Ölsperre- und Mess-Stützpunkte, fand am Freitag, den 24. November 2017 an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark statt.

UMPUMPEN VON FLÜSSIGKEITEN
Thema der diesjährigen Informations- und Weiterbildungsveranstaltung war das „Umpumpen von Flüssigkeiten“. In Summe waren 93 Teilnehmer aus der gesamten Steiermark sowie Gäste aus Kärnten, Oberösterreich und aus dem Burgenland nach Lebring gekommen. Kursverantwortlicher seitens der FWZS war Ausbildungsoffizier BI d. LFV Ing. Markus Plösch, der auch ein Referat zum Thema „Neutralisieren von Säuren bzw. Laugen“ hielt. Die fachliche Ausrichtung des 11. Schadstofftages wurde von BR d. F. Werner Seidl, Landessondersonderbeauftragter für Gefahrengut im LFV Steiermark, bewerkstelligt.

FACHVORTRÄGE
Nach den administrativen Belangen durch die Kursbetreuung wurde mit interessanten Fachvorträgen in den theoretischen Teil gestartet. Oberbrandinspektor Ch. Falckner von der BTF Chemiepark Linz aus Oberösterreich referierte zum Thema „Pumpen von gefährlichen Flüssigkeiten“. Im Vortrag von HBI DI Martin Ulreich von der FF Pinkafeld (Burgenland) ging es um einen Tankwagenunfall auf der A2 Höhe Pinkafeld, ebenso wie in den Ausführungen von BR Ing. Peter Müller von der FF Pettenbach (OÖ), der über einen Tankwagenunfall in St. Pankraz sprach. Komplettiert wurde der fachliche Aspekt mit einem Vortrag von BR d. F. Werner Seidl, der über einen Salpetersäureaustritt in Stainach referierte.

PRAXIS
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis. Hier demonstrierte die FF Lebring das Umpumpen von ausgelaufenen Flüssigkeiten. Wie es die Inhalte dieser Fortbildungsveranstaltung zeigen, zählt es zu den wichtigen und notwendigen Aufgaben von Feuerwehren, Umweltgefahren zu erkennen und diese – im Rahmen vorhandener Möglichkeiten – zu bekämpfen. Daher steht der Landesfeuerwehrverband Steiermark im Besonderen dafür ein, Entwicklungen zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt bestmöglich zu unterstützen. Im Bereich der Gefahrengut-Agenden erfolgt dies über ein entsprechendes Stützpunktkonzept.

FAHRZEUGÜBERGABEN
So war die Übergabe von Ölschadenfahrzeugen (ÖF) sowie eines Gefährlichen Stoffe Fahrzeugs (GSF) zweifelsohne der Höhepunkt dieses Tages. Die Neuanschaffungen wurden nötig, da die bestehenden Fahrzeuge die Mindestnutzungsdauer erreicht haben. Zur offiziellen Übergabe, die am späten Nachmittag mit einem kleinen Festakt vollzogen wurde, waren die Vertreter der Stützpunktfeuerwehren nach Lebring gekommen.

SEGNUNG
Als Ehrengäste konnten von Feuerwehrpräsident Albert Kern die Bereichsfeuerwehrkommandanten der betroffenen Bereichsfeuerwehrverbände – wie auch Vertreter der Fa. Magirus Lohr – begrüßt werden. Die Segnung der Fahrzeuge wurde von LFKUR Superior P. Dr. Michael Staberl OSB vollzogen.
Von der Abteilung Technik im LFV Steiermark waren BR d. LFV DI (FH) Willibald Wurzinger, BSc. und OBI d. LFV Ing. Gernot Ranftl anwesend, die den Anwesenden auch die genauen Fahrzeugspezifikationen präsentierten.
 
Fotos: Franz Fink, LFV Steiermark
 

Die Segnung der Fahrzeuge wurde von LFKUR Superior P. Dr. Michael Staberl OSB durchgeführt

Die Fahrzeugflotte von Ölschadenfahrzeugen (ÖF) sowie eines Gefährlichen Stoffe Fahrzeugs (GSF)

Feuerwehrpräsident Albert Kern konnte die Lehrgangsteilnehmer sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen

Am Vormittag wurde mit interessanten Fachvorträgen in den theoretischen Teil gestartet

Interessante Vorträge mit praktischen Versuchen in der FWZS in Lebring

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis

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Beschuss

Brandversuch in der FWSZ-Lebring am 14. September. Im Rahmen des Brandschutztages 2017 beschießt das ESK Cobra Acetylengasflaschen. 

Video: Blaulicht/Christof Oswald

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