November052017
BFV DEUTSCHLANDSBERG: GESAMTABSCHNITTSÜBUNG DES ABSCHNITTES 2 11:14 Uhr // BFV DEUTSCHLANDSBERG // Autor: LM d.V. Marcel Stelzer
Am 4. November 2017 fand im Raum Eibiswald, St. Oswald ob Eibiswald und Soboth die Gesamtabschnittsübung des Abschnittes 2 – Eibiswald unter der Führung von ABI Karl Koch statt.

13 Feuerwehren und ein Löschzug mit insgesamt 17 Fahrzeugen und 134  Mann, sowie das Rote Kreuz mit vier Mann und das Grüne Kreuz mit zwei Mann nahmen an der Übung teil.

ZIEL DER ÜBUNG
Ziel der Übung ist die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren zu verbessern, um im Ernstfall alle Einsatzkräfte richtig einsetzen zu können.

ABSCHNITTSFÜHRUNGSSTAB
Ab 10.30 Uhr begann der Abschnittsführungsstab des Abschnittes 2 - Eibiswald mit den Aufbauarbeiten im Rüsthaus St. Oswald ob Eibiswald, um von dort aus die Übungsleitung abhalten zu können. Das Einsatzleitfahrzeug des Bereiches Deutschlandsberg wurde ebenfalls bei der Übungsleitung abgestellt, von wo aus die gesamte Übung koordiniert wurde.

SECHS ÜBUNGSSZENARIEN
Um 13.00 Uhr bzw. 13.15 Uhr wurden die Feuerwehren von der Florianstation Deutschlandsberg alarmiert und machten sich auf den Weg zur Übungsleitung, wo sie die Übungsbefehle erhielten. Die insgesamt sechs Übungsszenarien wurden im vorhinein von den Feuerwehren Eibiswald, St. Oswald ob Eibiswald und Soboth ausgearbeitet. Dabei wurde besonders auf die Vielfalt der Szenarien geachtet.

SZENARIO 1


Brand im Außenbereich der Leonhard Kirche in Soboth. Die Brandbekämpfung hatte mittels TLF sowie mit einer 400 Meter langen Zubringleitung zum Stausee zu erfolgen. An dem Übungsszenario beteiligt waren die FF Hörmsdorf, die FF Wielfresen und der Löschzug Wiel.

SZENARIO 2


Im Croy-Steinbruch wurde eine Person von herabfallenden Felsteilen verschüttet und verletzt. Nach dem Befreien der verunfallten Person musste diese über das steile Gelände abgeseilt werden. Die Feuerwehren Pölfing-Brunn und St. Ulrich sowie das Rote Kreuz bewältigten dieses Szenario mit drei speziell ausgerüsteten Menschenrettern mit Bravour.

SZENARIO 3


Im Zuge von Waldarbeiten wurde eine Person im unwegsamen Gelände unter einem Baumstamm eingeklemmt. Ziel dieses Szenarios war die richtige Hantierung mit Hebekissen und Motorsägen zu perfektionieren. Dabei standen die FF Wernersdorf und das Grüne Kreuz im Einsatz.

SZENARIO 4


Brand eines Wirtschatfsgebäudes mit Hackschnitzelheizung und einer vermissten Person. Die Menschenrettung hatte aufgrund der starken Rauchentwicklung mittels schweren Atemschutz zu erfolgen. Eine weitere Übungsannahme war, dass sich ein Atemschutzgeräteträger beim Innenangriff Verletzungen zuzog und vom Atemschutz Rettungstrupp gerettet werden musste. Zusätzlich musste für die Brandbekämpfung ein behelfsmäßiges Becken errichtet und ein Pendelverkehr mit den verfügbaren Tanklöschfahrzeugen aufgebaut werden.  Dieses Szenario musste von den Feuerwehren Eibiswald, Soboth und Vordersdorf bewältigt werden.

SZENARIO 5


Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Zusätzlich begann der PKW zu brennen und es drohte der Übergriff der Flammen auf den Wald. Die verunfallte Person musste mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit und versorgt werden. Währenddessen wurde ein dreifacher Brandschutz aufgebaut und mit der Brandbekämpfung begonnen.  Dabei waren die Feuerwehren St. Oswald ob Eibiswald und Pitschgau sowie das Rote Kreuz im Einsatz.

SZENARIO 6


Eine Person ist in das Vergleichmäßigungsbecken bei der Kläranlage gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Zusätzlich brach im danebenliegenden Gebäude ein Brand aus. Die Menschenrettung hatte unter schweren Atemschutz zu erfolgen, da die Annahme bestand, dass sich in dem Becken Gase gebildet haben. Durch ein Gasmessgerät der Feuerwehr Wies konnte dies überprüft werden. Den Brand galt es mittels eines Tanklöschfahrzeuges zu bewältigen. An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren Lateindorf und Wies.

NACHBESPRECHUNG
Bei jedem Übungsszenario gab es einen Übungbeobachter, welcher für die richtige Ausführung sorgte. Weiters begutachteten OBR Helmut Lanz und ABI Karl Koch vor Ort die Übungsfortschritte. Bei der Nachbesprechung der Gesamtabschnittsübung konnte ein positives Resümee gezogen werden. 
 

  
Fotos: Semmernegg/ Stelzer/ BFVDL


Szenario 4: Brand eines Wirtschatfsgebäudes mit Hackschnitzelheizung und einer vermissten Person – für die Brandbekämpfung ein behelfsmäßiges Becken errichtet werden

Szenario 2: Im Croy-Steinbruch wurde eine Person von herabfallenden Felsteilen verschüttet und verletzt

Szenario 3: Im Zuge von Waldarbeiten wurde eine Person im unwegsamen Gelände unter einem Baumstamm eingeklemmt

Szenario 6: Eine Person war in das Vergleichmäßigungsbecken bei der Kläranlage gestürzt und wurde dabei schwer verletzt

Bei der Nachbesprechung der Gesamtabschnittsübung konnte ein positives Resümee gezogen werden

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