Dezember032018
GROSSBRAND IN SCHWAZER ALTENWOHNHEIM 14:29 Uhr // TIROL // Autor: Bernhard Brandl
Alle 51 Heimbewohner wurden evakuiert.

Am Freitag, den 30. November brach gegen 20.25 Uhr im Altenwohnheim „Weidach“ in Schwaz (Tirol) ein Dachstuhlbrand aus. Ein Großeinsatz der Feuerwehrkräfte war die Folge.

DACHSTUHLBRAND
Der Dachstuhl des Altersheims St. Josef in Weidach stand in Flammen. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen aus dem Dachstuhl des Gebäudes meterhohe Flammen. Umgehend ließ der Einsatzleiter der FF Schwaz durch die Leitstelle Tirol Sirenenalarm auslösen und parallel dazu bereits weitere Einsatzkräfte nachalarmieren. 


EVAKUIERUNG
Die 51 Heimbewohner wurden zunächst in der Kapelle in Sicherheit gebracht, danach musste aufgrund zunehmender Rauchentwicklung das gesamte Gebäude evakuiert werden. Fünf Senioren erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Zwei Feuerwehrmänner wurden im Zuge der Löscharbeiten verletzt.

EINSATZLEITUNG
Um den umfangreichen Einsatz zu koordinieren und die weiteren Maßnahmen, sowohl das Gebäude als auch die Bewohner betreffend abzustimmen, wurde die Gemeindeeinsatzleitung unter der Führung von Bürgermeister Dr. Hans Lintner einberufen.

WASSERWERFER
Durch den nötigen Einsatz mehrerer Wasserwerfer gelangte auch eine erhebliche Menge an Löschwasser in die unteren Geschoße. Der Großteil dieses Wasser wurde jedoch mit Hilfe mehrerer Wassersauger wieder abgesaugt.
Um etwa 23.45 Uhr konnten die ersten Feuerwehren wieder von der Einsatzstelle abrücken.


NICHT BEWOHNBAR
Der betroffene Trakt ist nicht bewohnbar, auch das restliche Gebäude ist durch Löschwasser und Brandrauch zum Teil kontaminiert und kann nicht ohne weiteres wieder genutzt werden.

EINGESETZT
Im Einsatz standen insgesamt 13 Feuerwehren mit rund 280 Einsatzkräften.

Blaulicht berichtet in der Print-Ausgabe 12-2018 ausführlich über diesen Großbrand!

Fotos: Zoom Tirol (2x), FF Schwaz (4x)

Der Dachstuhl des Seniorenheims St. Josef in Weidach stand lichterloh in Flammen

Ein Großeinsatz der Feuerwehrkräfte war die Folge

Aus dem Dachstuhl des Gebäudes schlugen meterhohe Flammen

Das Feuer hatte sich durch die Decke nach unten gefressen

Ein Löschtrupp unter schwerem Atemschutz beim Innenangriff

Der Dachbereich wurde total zerstört

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