November022018
GROSSÜBUNG DES BFV SCHWAZ 11:53 Uhr // TIROL // Autor: Team ÖA des BFV Schwaz
Bezirks-Katastrophenübung 2018 im Bezirk Schwaz.

SZENARIEN
Ein Verkehrsunfall mit ca. 70 verletzten Personen im Brettfalltunnel, in Seenot geratene Personen am Achensee, ein Bauwerkseinsturz nach einer Explosion und schließlich ein Brandgeschehen am „Hecher“ – diese Szenarien galt es für die freiwilligen Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Rettung, Wasserrettung und Bergrettung zu bewältigen.
 
VERKEHRSUNFALL IM BRETTFALLTUNNEL
Einsatzleiter Dietmar Eller, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schlitters, teilte die Einsatzstelle in drei Abschnitte auf und ermöglichte so ein effizientes Arbeiten. Während der Großteil der Verletzten noch selbstständig die Unfallfahrzeuge verlassen konnten, mussten einige Figuranten mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.
 
BAUWERKSEINSTURZ NACH EXPLOSION
Mit dem Alarmtext „Explosion Kolbitsch-Areal Schlitters – mehrere verschüttete Personen“ wurden die Feuerwehren Bruck am Ziller, Fügen, Uderns und Kaltenbach alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich ein Bild der Zerstörung. Es galt insgesamt 19 Personen zu befreien, wobei bei fünf Personen durch den Notarzt nur mehr der Tod festgestellt werden konnte. 14 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Feuerwehr Uderns übernahm die Lageführung vor Ort.
 
PERSONEN IN SEENOT
Gegen 9.25 Uhr wurden die Übungsteilnehmer mittels Pager alarmiert. Laut eingespielter Meldung kam es im Bereich Entenbucht am Achensee  zu einer schweren Havarie (Unfall von Schiffen) mit mehreren verletzen Personen. Da der Unglücksort  nur schwer zu erreichen war, musste sämtliches Rettungspersonal über Bootstransport auf die Sandbank in der Nähe der Gaisalm gebracht werden. Durch die schnelle und richtige Koordinierung konnte in kürzester Zeit  Notarzt und San-Personal  mit der medizinischen Erstversorgung beginnen.
 
WALDBRAND AM „HECHER“
Bereits in den frühen Morgenstunden startete das SG Flugdienst mit der jährlichen Übung am Arbeserköpfl oberhalb des Hecherhauses. Dabei wurden sämtliche Gerätschaften, die für den Einsatz zur Verfügung stehen, beübt. Es standen zwei Hubschrauber zur Verfügung – eine Maschine der ÖAMTC Flugrettung sowie eine der Firma HeliTirol.
Gegen 13.00 Uhr startete dann die zweite Übung, bei der der gesamte Abschnitt Schwaz eingebunden war. Angenommen wurde ein Waldbrand nahe des Hecherhauses, welches in weiterer Folge ebenfalls bedroht war.
Nachdem das Übungsziel erreicht war und die Geräte versorgt waren, fanden sich alle Übungsteilnehmer am Berggasthof Hecher zu einer gemeinsamen Jause ein.
 
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte auch von der BZ Schwaz, den einzelnen Teams der Lageführung und dem Bezirksführungsstabes.
 
Einen ausführlichen Bericht über diese Übung veröffentlicht „BLAULICHT“ in der nächsten Print-Ausgabe Tirol!
 
Fotos: Team ÖA des BFV Schwaz

Übungsszenario mit fünf PKW, einem Linienbus und einem Radlader mit rund 70 verletzten Personen im Brettfalltunnel

Übungsszenario „Seenot am Achensee“

Übungsszenario „Waldbrand am Hecher“: Mannschaft und Material wurden auf den Berg geflogen

Beim Übungsszenario „Waldbrand am Hecher“ musste der Berggasthof geschützt werden

Zwei Hubschrauber, darunter eine Maschine der ÖAMTC Flugrettung, standen im Übungseinsatz

Übungsszenario „Bauwerkseinsturz nach einer Explosion“

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