August092017
KOBENZ: DER TAG NACH DEM UNWETTER 20:12 Uhr // BFV KNITTELFELD // Autor: Thomas Zeiler
Erst bei Tageslicht wurde das volle Ausmaß der Unwetternacht vom 5. auf den 6. August sichtbar.

KATASTROPHENGEBIET

So wurden der Ortsteil Flatschach (Gemeinde Spielberg) und die Gemeinde Kobenz zum Katastrophengebiet erklärt. Dutzende Keller standen meterhoch unter Wasser und waren mit Schlamm verlegt, Autos wurden von den Wassermassen wie Spielzeugautos in Vorgärten geschleudert, Bäume verlegten die Straßen zu den einzelnen Ortschaften.

 

ABLÖSE

Die Aufräumungsarbeiten nach dem schweren Unwetter in den Gemeinden Kobenz, Spielberg und Seckau liefen auch den ganzen Tag über durch. So rückten als Ablöse, der über die ganze Nacht eingesetzten 300 Feuerwehrmänner, 160 neue Einsatzkräfte zu den verschiedenen Einsatzorten mit Pumpen, Sandsäcken und Schanzwerkzeugen an um, mit den Aufräumungs- und Bergearbeiten beginnen zu können, schildert Bereichsfeuerwehrkommandant, Oberbrandrat Erwin Grangl. 

 

LANDESHAUPTMANN AUF BESUCH

Während die Aufräumungsarbeiten im Gange waren, bekamen die 160 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen hohen Besuch. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer mit dessen Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer überzeugten sich in Kobenz selbst vom Geschehen und sprachen gleichzeitig den Einsatzkräften ein großes Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz aus. Während der über 12 Stunden andauernden Aufräumungsarbeiten standen die Feuerwehren aus Kobenz, Sachendorf, St. Lorenzen, Glein, Rachau, Feistritz, Spielberg, Seckau, Bischoffeld, Großlobming, Apfelberg, St. Marein, Knittelfeld und St. Margarethen im Einsatz.

 

Fotos: Thomas Zeiler, BFVKF

 

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer bei einer Lagebesprechung in Kobenz

Säuberungsarbeiten nach dem Unwetter

Bergung eines von einer Mure weggeschwemmten Kraftfahrzeugs

Dutzende Keller mussten ausgepumpt werden

Überflutungen waren auch am nächsten Tag noch sichtbar

Auch Schadholz musste entfernt werden

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