Oktober072017
ZUGGARNITUR DER ZILLERTALBAHN ENTGLEIST UND UMGESTÜRZT 12:47 Uhr // TIROL // Autor: Dominik Böck, BFV Schwaz
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am 27. September, um 10.30 Uhr zu einem Zugunfall in Schlitters (Tirol) alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache entgleiste ein Waggon der Zillertalbahn, kippte über eine Böschung und riss dabei einen zweiten Waggon teilweise mi

ALARM
Nach Meldungseingang bei der Leitstelle Tirol löste diese Großalarm aus. Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehr Schlitters, die Nachbarfeuerwehr Fügen mit der Drehleiter, die Freiwilligen Feuerwehren Schwaz und Rattenberg mit SRF bzw. einem weiteren Hydraulischen Rettungsgerät und die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Kranfahrzeug.
Auch die Rettung machte sich mit drei Notärzten, einigen Rettungswagen und dem Notarzthubschrauber auf den Weg zum Einsatzort.
 

Im talauswärts fahrenden Zug befanden sich insgesamt 31 Personen. Vier davon hielten sich im letzten Zugabteil auf und wurden leicht verletzt. Sie konnten von der Feuerwehr befreit und der Rettung übergeben werden. Die restlichen Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon und konnten den Zug zum Glück selbständig verlassen.
 
RASCHE ALARMIERUNGSKETTE
Alles in Allem verlief dieser Unfall zum Glück relativ glimpflich - ohne größerem Personenschaden, gleichzeitig wurde wieder bewiesen, dass die Alarmierungskette bestens und binnen kurzer Zeit funktioniert und auch die Zusammenarbeit unter den Einsatzorganisationen einwandfrei gelingt.
 
EINSATZENDE
Nach etwa zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder von der Einsatzstelle abrücken. Die Bergung der Waggons führte in weiterer Folge ein Spezialunternehmen durch.
 
IM EINSATZ
FF Schlitters mit TLFA, RF, LF und LAST,
FF Fügen mit DLK,
FF Schwaz mit KDO, LAST und SRF,
FF Rattenberg mit LFB und TLF,
BF Innsbruck mit ELF,, TLFA und KF,
BFK Johann Steinberger,
BFK Stv Jakob Unterladstätter,
AK Fügen Reinhard Haun,
Rettung,
3 Notärzte,
Notarzthubschrauber,
Polizei.

Fotos: Dominik Böck

Zugunfall in Schlitters: Nach einer Entgleisung kippte der Triebwagen und der nachfolgende Waggon über den Bahndamm

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften eilte zum Unfallort

Schweres Gerät wurde bei der Bergung der Zugsgarnitur eingesetzt

Auch ein Notarzthubschrauber stand im Einsatz

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