FEUERWEHRFREUNDLICHE ARBEITGEBER AUSGEZEICHNET

24 Awards wurden an feuerwehrfreundliche steirische Unternehmen überreicht

Prominente Ehrengäste waren zur Veranstaltung erschienen

Landeshauptmann Franz Voves lud in den „Weißen Saal“ der Grazer Burg

LBD Albert Kern dankte den Unternehmern für die gute Zusammenarbeit

Übergabe der Ehrenurkunde durch LH Mag. Franz Voves, LBD Albert Kern und WK-Vizepräsidentin Mag. Regina Friedrich

Die ausgezeichneten Unternehmer stellten sich für ein Gruppenfoto den Fotografen Fotos: Oswald

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Zum zweiten Mal zeichneten der Landesfeuerwehrverband Steiermark und die Wirtschaftskammer Steiermark 25 Unternehmen als „Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber“ aus.
Die Überreichung der Auszeichnung nahm Landeshauptmann Mag. Franz Voves zusammen mit WK-Vizepräsidentin Mag. Regina Friedrich und Landesfeuerwehrkommandant LBD Albert Kern am Mittwoch, den 21. Oktober 2009 im „Weißen Saal“ der Grazer Burg vor.
Tausende steirische Unternehmen und öffentliche Dienstgeber stellen ihre Mitarbeiter bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr vom Dienst frei und garantieren damit die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feuerwehren.
Um steirische Arbeitgeber besser für die Feuerwehrtätigkeiten ihrer Mitarbeiter zu sensibilisieren, wurde ein eigener Preis für feuerwehrfreundliche Betriebe ins Leben gerufen, der gemeinsam von Landesfeuerwehrverband und Wirtschaftskammer an Unternehmen verliehen wird, die sich für das Feuerwehrwesen besonders verdient gemacht haben.
Mit der Verleihung der Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ wollen der LFV Steiermark und die Wirtschaftskammer Steiermark das Verständnis der Arbeitgeber für das Feuerwehrwesen fördern und den großen Anteil, den die Arbeitgeber an der Funktionsfähigkeit des Flächen deckenden Notfall-Systems „Feuerwehr“ haben, in der Öffentlichkeit hervorheben.
Ebenso soll aber auch der Nutzen für die Betriebe aufgezeigt werden, wenn sie Feuerwehrmitglieder beschäftigen: Teamfähigkeit und der Wille zur laufenden Weiterbildung sind für Feuerwehrmitglieder notwendige Grundlagen, um im Einsatz bestehen zu können. Diese Eigenschaften – aber auch das Verantwortungsbewusstsein und die Sozialkompetenz ehrenamtlich tätiger Menschen – sind in der Wirtschaft gefragt.
VERGABEKRITERIEN
Für eine Auszeichnung muss ein Unternehmen folgende Bedingungen erfüllen:
* Das Unternehmen muss ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diese bei der Ausübung der dienstlichen Feuerwehrpflichten – Einsatz, Aus- und Fortbildung, Führungsaufgaben – unterstützen, so dass sie aufgrund ihres Dienstes für die Allgemeinheit keine existenziellen, beruflichen Sorgen haben müssen.
Weitere Kriterien für die Anerkennung der Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ sind:
* Das Unternehmen unterhält eine Betriebsfeuerwehr und unterstützt das Feuerwehrwesen auch über den Betriebsbereich hinaus (nachbarliche Hilfeleistung, Stützpunktfeuerwehr, Atemschutzwerkstätte etc.).
* Das Unternehmen trägt durch freiwillige betriebliche Maßnahmen zur Förderung der betrieblichen Sicherheit und Förderung des Feuerwehrwesens bei.
FESTAKT
Landeshauptmann Mag. Franz Voves begrüßte die Vertreter der 25 ausgezeichneten Unternehmen in seiner Eigenschaft als politischer Referent für das steirische Feuerwehrwesen. Der Landeshauptmann begrüße die sinnvolle Kooperation zwischen dem Landesfeuerwehrverband Steiermark und der steirischen Wirtschaft.
Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern dankte den Unternehmern für das Entgegenkommen bei der Dienstfreistellung. Das Jahr 2009 habe mit seinen extremen Wetterbedingungen Einsätze über das normale Maß hinaus notwendig gemacht. Durch die Hilfe der steirischen Feuerwehren habe nicht nur Privatpersonen, sondern auch heimischen Unternehmen effizient geholfen werden können.
Auf die hohe soziale Kompetenz und die Teamfähigkeit der in der steirischen Wirtschaft beschäftigten Feuerwehrleute wies WK-Vizepräsidentin Mag. Regina Friedrich in ihren Grußworten hin.
Die ausgezeichneten Unternehmen (siehe Firmenporträts) erhielten einen Award, eine Ehrenurkunde sowie ein Außenschild überreicht.
FIRMENPORTRÄTS
Folgende Unternehmen wurden aufgrund ihrer feuerwehrfreundlichen Einstellung und ihres hohen Sicherheitsbewusstseins mit dem Award „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet:
Brauunion Österreich AG, Brauerei Puntigam, Graz
Die im Jahre 1838 gegründete Brauerei beschäftigt derzeit rund 350 Mitarbeiter am Grazer Standort. 1974 gegründet, beträgt der Mannschaftsstand der Betriebsfeuerwehr 22 Mann. Die Firmenleitung legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr. Im Bedarfsfall können Fortbildungsveranstaltungen während der Dienstzeit absolviert werden. Der Btf wird ferner ein eigenes Budget zur Verfügung gestellt.
Stmk. Krankenanstalten GesmbH, Landesnervenklinik Sigmund Freud
Die Landesnervenklinik Sigmund Freud ist der zweitgrößte Krankenhauskomplex der Steiermark und hat seit 1992 eine freiwillige Betriebsfeuerwehr. Diese zählt mehr als 80 Mitglieder. In sieben bettenführende Abteilungen und Fachbereiche untergliedert, sind rund 1.250 Mitarbeiter beschäftigt. Sämtliche Weiterbildungen der Wehrmitglieder werden als Dienstzeit abgegolten.
Voestalpine Austria Draht GmbH, Werk Bruck an der Mur
Die freiwillige Betriebsfeuerwehr der voestalpine Austria Draht GmbH am Standort Bruck an der Mur zählt knapp 50 Mitglieder und genießt bei der Unternehmensleitung einen hohen Stellenwert. Auch für externe Einsätze dürfen die Kameraden der Betriebsfeuerwehr ihren Arbeitsplatz verlassen, wobei die Entlohnung immer zu 100 Prozent gewährleistet ist. Bei länger dauernden externen Einsätzen wird die Dienstfreistellung in Absprache mit der Firmenleitung stets gewährt.
Maschinenbau Koller GesmbH
Maschinenbau Koller beschäftigt seit dem Bestehen immer wieder Kameraden der umliegenden Feuerwehren. Derzeit stehen über ein Dutzend Feuerwehrkameraden auf der Lohnliste. Seitens des Unternehmens wird die Zugehörigkeit zu Einsatzorganisationen, insbesondere jene zur Feuerwehr, begrüßt und auch gefördert. So wurden zum Beispiel bei der Schneekatastrophe in Mariazell alle Mitarbeiter – die Mitglieder bei der Feuerwehr bzw. Bergrettung sind – für ihren Einsatz über mehrere Tage bei voller Entlohnung dienstfrei gestellt.
Fa. Meisterfrost Tiefkühlkosterzeugungs-GesmbH
Das im Jahre 1985 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an drei Produktionsstandorten. Das Unternehmen ist der größte Arbeitgeber in Pinggau. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen zehn Kameraden verschiedener Feuerwehren. Das große Entgegenkommen des Arbeitgebers ist vorallem für die Tagesausrückebereitschaft der FF Sinnersdorf von großem Vorteil. Auch unterstützte das Unternehmen den Rüsthausneubau großzügig und hat den Ankauf von Pagern, in der Höhe von 5.000 Euro, zur Gänze übernommen.
Sparkasse Hartberg-Vorau Aktiengesellschaft
Die Sparkasse Hartberg-Vorau AG unterhält im Bezirk Hartberg sieben Filialen. Unter den 120 Geschäftsstellenmitarbeitern befinden sich zwölf Feuerwehrkameraden aus dem Bezirk. Selbstverständlich können diese Feuerwehrmitglieder ihre Tätigkeit jederzeit ausüben. Das Bankinstitut hält hervorragende Kontakte zu den Feuerwehren als auch zum Bezirksfeuerwehrkommando. Im vergangenen Jahr konnte der BFV Hartberg aufgrund der finanziellen Unterstützung des Bankhauses ein Versorgungsfahrzeug „LKW mit Ladebordwand“ im Wert von 78.000 Euro anschaffen.
ATB Motorenwerke in Spielberg
Die im Jahre 1974 gegründeten ATB Motorenwerke in Spielberg beschäftigen mehrere hundert Mitarbeiter, wovon 31 Mitglieder der freiwilligen Betriebsfeuerwehr sind. Über all die Jahrzehnte wurde die Betriebsfeuerwehr seitens der Firmenleitung gefördert. Sämtliche Schulungen für das Feuerwehrwesen können die Mitglieder während der Dienstzeit absolvieren. Im Bedarfsfall ist es selbstverständlich, dass die Btf die örtlich ansässigen Feuerwehren auch außerhalb des Werksgeländes tatkräftig unterstützt. Sowohl das Betriebsgelände als auch die Betriebsstätten werden für Übungen und Ausbildungen auf Bezirksebene zur Verfügung gestellt.
Schlosserei Karl Ferk jun., Draßling
Die Schlosserei-Schmiede Karl Ferk jun. in Draßling beschäftigt rund 15 Mitarbeiter aus der Region. Von diesen sind drei Mitglieder bei freiwilligen Feuerwehren.
Die Firmenleitung gestattet diesen Mitarbeitern im Falle eines Feuerwehreinsatzes jederzeit den Betrieb zu verlassen und
Assmann Ladenbau Leibnitz GmbH
Die Gründung der freiwilligen Betriebsfeuerwehr Assmann Ladenbau Leibnitz erfolgte im Jahr 1951. Seit über fünf Jahrzehnten ist die Unternehmensleitung ihrer Betriebsfeuerwehr wohl gesonnen. Dies äußert sich durch die Zur-Verfügung-Stellung eines entsprechenden Budgets und einer adäquaten Ausrüstung. Für anfallende Schulungen werden die Mitglieder entgeltlich freigestellt. Für ferngebliebene Zeit nach Feuerwehreinsätzen wurde den Mitarhbeitern nie Zeitausgleich oder Urlaub abgezogen. Mitarbeiter, die im überörtlichen Einsätzen standen, wurden mit vollen Bezügen dienstfrei gestellt.
Voestalpine Stahl Donawitz GmbH
Die voestalpine Stahl Donawitz GmbH bedient sich einer Betriebsfeuerwehr, welche aus 17 hauptamtlichen Kameraden besteht. Zusätzlich verstärkt wird diese von 18 freiwilligen Mitgliedern. Seit 30 Jahren ist die Bezirksalarmzentrale „Florian Leoben“ bei der Betriebsfeuerwehr beheimatet. Die Betreuung derselben erfolgt kostenfrei durch die hauptamtlichen Kameraden. Ebenfalls integriert sind der Bezirksatemschutzstützpunkt und Atemschutzwerkstätte für den Bezirksfeuerwehrverband. Die Arbeiten am Sektor Atemschutz werden von den hauptamtlichen Mitarbeitern kostenlos abgewickelt, auch hier entstehen dem BFV Leoben keine Mietkosten.
Heeresmunitionsanstalt Klagenfurt, Munitionslagerabteilung Hieflau
Die Munitionslagerabteilung Hieflau des Österreichischen Bundesheeres wurde im Jahre 1986 eröffnet und beschäftigt derzeit über 40 Mitarbeiter. Von diesen sind acht Mitarbeiter Mitglieder bei der FF Hieflau, weitere sechs sind Mitglieder anderer Feuerwehren. Von Beginn an werden die Feuerwehrmitglieder für Einsätze jeglicher Art auf sehr unkomplizierte Art vom Dienst frei gestellt. Ferner wird den Feuerwehrmitgliedern für die Aus- und Weiterbildung Sonderurlaub unter der Vorlage der Einberufung gewährt.
Montanuniversität Leoben
Die Montanuniversität Leoben zählt knapp eintausend Mitarbeiter und mehr als zweieinhalbtausend Studierende. Eine große Anzahl davon ist bei freiwilligen Feuerwehren, nicht nur in der Steiermark, sondern in ganz Österreich sowie in Deutschland freiwillig tätig.
Die Montanuniversität Leoben zeigt sich bei der Freistellung für Einsätze, Ausbildung und Übung überaus großzügig. Der Leobener Bezirksfeuerwehrkommandant, LFR Erich Strohhäussl, Dienstnehmer der Montanuniversität, genießt bei der Ausübung dieser Funktion die vollste Unterstützung seines Dienstgebers.Weiters trägt die Montanuniversität Leoben durch freiwillige betriebliche Maßnahmen zur Förderung des betrieblichen Sicherheit und Förderung des Feuerwehrwesens bei.
Georg Fischer GmbH & Co KG, Altenmarkt
Von den umliegenden acht Feuerwehren sind 24 Kameraden beim Unternehmen beschäftigt. Zusätzlich zu diesen sind 28 Kameraden bei der Btf Georg Fischer tätig. Die Geschäftsführung des Unternehmens stellt die Mitglieder der Ortsfeuerwehren für Einsatztätigkeiten dienstfrei ermöglicht die notwendigen Schulungen der Mitglieder der Betriebsfeuerwehr in der Dienstzeit. Zum Thema Magnesium stellt das Unternehmen allen Feuerwehren sowie dem Bezirks- und Landesfeuerwehrverband sämtliche Unterlagen kostenlos zur Verfügung.
Red Zac Dämon, Bad Aussee
Red Zac Dämon in Bad Aussee beschäftigt acht Mitarbeiter. Zwei davon sind als stellvertretende Kommandanten der freiwilligen Feuerwehren Bad Aussee und Grundlsee tätig. Geschäftsinhaber Ing. Christian Seiringer ist selbst beim Roten Kreuz engagiert und zeigt somit viel Verständnis für den ehrenamtlichen Dienst. So können beide Mitarbeiter im Einsatzfall ihren Arbeitsplatz verlassen. Kurze Einsätze werden als Arbeitszeit gerechnet. Nicht zuletzt wurde seitens des Unternehmens Red Zac Dämon die gesamte Elektroinstallation für das Mannschaftstransportfahrzeug der FF Bad Aussee unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Maschinenfabrik Liezen & Gießerei GmbH
Die im Jahre 1939 gegründete Maschinenfabrik Liezen & Gießerei GmbH hat eine Betriebsfeuerwehr mit 30 Mitgliedern. Weiters beschäftigt das Unternehmen rund 40 Mitarbeiter, die ehrenamtlich bei anderen Feuerwehren tätig sind. Die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr erhalten bei Kursbesuchen an der Feuerwehrschule stets bezahlte Freizeit. Für Einsätze im Stadtgebiet kann im Bedarfsfall auch die Betriebsfeuerwehr ausfahren. Im Jahre 2008 wurden dem BFV Räumlichkeiten für die neue Florianstation und für den Bürobetrieb zur Verfügung gestellt.
E-Werk Gröbming
Das E-Werk Gröbming beschäftigt zehn Feuerwehrmitglieder, die insgesamt sechs Feuerwehren angehören. Die notwendigen Dienstfreistellungen bei diversen Einsätzen sowie Fortbildungen werden seitens der Geschäftsführung unproblematisch behandelt.
Eine große Unterstützung der 14 freiwilligen Feuerwehren im Versorgungsgebiet des E-Werks ist der jährliche Freistrombezug bei Festveranstaltungen. Auch stellt das E-Werk technische Geräte wie z.B. Unimog oder Montagekorb für die Feuerwehren unentgeltlich zur Verfügung.
Marktgemeinde Neumarkt Versorgungsbetriebe GmbH
Die Marktgemeinde Neumarkt Versorgungsbetriebe GmbH beschäftigt zurzeit fünf ehrenamtliche Feuerwehrangehörige, wobei der Geschäftsführer, Ing. Josef Bischof, ebenfalls Mitglied der FF Neumarkt ist. Das Unternehmen gestattet den Feuerwehrangehörigen jederzeit den Einsatzpflichten nachzukommen sowie an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Schon in den 70er Jahren übernahm das Unternehmen die Planungskosten für den Feuerwehrhausneubau und unterstützt seither die FF Neumarkt finanziell beim Ankauf verschiedener technischer Geräte.
Murauer Stadtwerke GesmbH
Bei den Murauer Stadtwerken sind 65 Mitarbeiter beschäftigt, wovon insgesamt sechs Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr sind, fünf davon bei der Freiwilligen Feuerwehr Murau. Die Geschäftsleitung unterstützt ihre Mitarbeiter im Feuerwehrdienst maßgeblich. So ist es für die Arbeitnehmer jederzeit möglich, bei einem Einsatz für die Allgemeinheit nach eigenem Ermessen auszurücken.
Tischlerei Walter Perner jun.
Schon der Seniorchef der Tischlerei, Walter Perner sen., hatte über Jahrzehnte führende Funktionen im BFV Mürzzuschlag inne. 2004 übernahm sein Sohn, Walter Perner jun., die Leitung des Betriebes. Auch er ist aktiv bei der Feuerwehr engagiert. Seit dem Jahr 1972 beschäftigt die Tischlerei Perner immer wieder Mitarbeiter, die der Freiwilligen Feuerwehr angehören. Lehrlinge, die Feuerwehrmitglieder sind, werden bevorzugt aufgenommen. Bei Einsätzen ist es Selbstverständlichkeit, dass alle anwesenden Feuerwehrmänner ausrücken.
Autohaus Peternel, Bad Radkersburg
Das Autohaus Peternel zeichnet sich durch eine äußerst hohe Präsenz und Vernetzung innerhalb des Feuerwehrwesens aus. Es ist ein wahrlich überzeugendes Argument, dass mehr als die Hälfte der Belegschaft aktive Feuerwehrmitglieder sind. Auch Firmengründer Rudi Peternel selbst und seine beiden Söhne Peter und Jürgen sind aktive Feuerwehrkameraden.
Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Einstellung der Unternehmensleitung, dass eine hochqualifizierte Ausbildung für junge Menschen besonders förderlich ist. Daher werden Kursbesuche an der Feuerwehrschule seitens der Firmenleitung gefördert und ermöglicht.
Autohaus Moik KG
Das Autohaus Moik KG in Karbach ist ein Betrieb, der die Feuerwehr Hof bei Straden in allen Belangen unterstützt. Alle im Betrieb beschäftigten Feuerwehrmänner können bei Sirenenalarm bedingungsfrei am Einsatz teilnehmen.
Gasthof Spengerwirt, Familie Offner
Als Rosa Offner im Jahr 1988 den Gasthof übernahm, war sichergestellt, dass ihr Mann Eduard Offner für die FF Hirschegg als Kommandant zur Verfügung stehen kann. Auch beide Söhne, Hannes und Stefan, sind Mitglied der Feuerwehr. Durch den engen Zusammenhalt der Familie und der restlichen Mitarbeiter ist sichergestellt, dass alle drei im Familienbetrieb tätigen Männer jederzeit in den Feuerwehreinsatz gehen können.
Tischlerei Wegerer GmbH, Siegfried Wegerer, Rettenegg
Die Tischlerei Wegerer feiert heuer ihr 105-jähriges Bestehen. Bis zurück zum Gründer des Unternehmens zeichneten sich alle Firmenchefs als Mitglieder und Gönner der FF Rettenegg aus. Auch der derzeitige Firmeninhaber Siegfried Wegerer ist seit Mitte der 70er Jahre Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Als jahrelanger Mitstreiter in der Bewerbsgruppe, konnte er neben zahlreichen Bezirkssiegen auch bei zwei Landesmeistertiteln dabei sein. Die Tischlerei beschäftigt mehr als 40 Mitarbeiter, von denen sechs aktive Feuerwehrmitglieder sind.
Rondo Ganahl Aktiengesellschaft, St. Ruprecht an der Raab
Beim Wellpappewerk am Standort St. Ruprecht sind acht Mitglieder der FF St. Ruprecht beschäftigt. Im Alarmfall der Feuerwehr werden diese Mitarbeiter sofort von der Arbeit freigestellt und erhalten zudem die im Einsatz verbrachte Zeit weiterbezahlt. Für diverse Spendenanliegen der Feuerwehr hat die Firmenleitung immer ein offenes Ohr, wobei sie die Sozialkompetenz ehrenamtlich tätiger Menschen außerordentlich schätzt. Deshalb wird die Mitgliedschaft bei einer freiwilligen Feuerwehr, bei einer Bewerbung um einen Arbeitsplatz in diesem Unternehmen als großer Pluspunkt angesehen.
Fa. TSF, Technisches Service GmbH, Graz
Abschnittsbrandinspektor Erich Fasching ist Kommandant der FF Untergroßau und gleichzeitig Geschäftsführer der Firma TSF. Der engagierte Feuerwehrmann hatte im vergangenen Jahr nahezu 1.000 Stunden unentgeltlicher Leistungen für seine Feuerwehr und seine Tätigkeit als Abschnittskommandant aufzuweisen. Dies zum größten Teil im Rahmen seiner Arbeitszeit. Das Unternehmen beschäftigt u. a. drei weitere Mitglieder der FF Untergroßau. Diese werden für Einsätze und Schulungen jederzeit vom Dienst freigestellt. Auch zeichnete sich der Betrieb durch zahlreiche Sachspenden als besonders feuerwehrfreundlich aus.
FOTOSERVICE
Fotoservice für alle Unternehmen und betroffenen Feuerwehrkameraden: kostenlose Gruppenfotos, Fotos von der Award-Übergabe bzw. der Veranstaltung können in hoher Auflösung per e-Mail bei der Redaktion „Blaulicht“ angefordert werden. Verwenden Sie am besten den Button Fotoservice auf der Startseite. Bitte vergessen Sie nicht die e-Mail-Adresse, Name des Unternehmens bzw. der Feuerwehr bzw. des Bezirksfeuerwehrverbandes sowie einen Ansprechpartner und eine Telefonnummer (falls es Unklarheiten gibt) anzugeben.
LINK
Einen weiteren ausführlichen Bericht samt Fotos gibt es auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark.
Fotos: Oswald



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