Feueralarm aus der Luft
Ein Wohnmobil geriet auf der A9 während der Fahrt in Brand. Die Insassen und ihre Hunde retteten sich rechtzeitig, während ein Polizeihubschrauber den Alarm auslöste.

Eine Urlaubsfahrt nahm am 27. Juni 2026 auf der A9 Pyhrnautobahn zwischen Kammern und Mautern ein dramatisches Ende. Während der Fahrt geriet ein Wohnmobil plötzlich in Brand. Dem Lenker gelang es gerade noch, das Fahrzeug auf den Pannenstreifen zu steuern. Gemeinsam mit seinem Mitfahrer und den mitreisenden Hunden konnte er sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Wenig später stand das Wohnmobil bereits lichterloh in Flammen.
Alarm aus der Luft.
Ausgerechnet aus der Vogelperspektive wurde das Feuer entdeckt: Die Besatzung eines Polizeihubschraubers des Bundesministeriums für Inneres (BMI) bemerkte die Rauchentwicklung und setzte die Alarmierung in Gang. Binnen kurzer Zeit rückten die Feuerwehren Kammern, Seiz und Mautern zur Einsatzstelle aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Wohnmobil bereits in Vollbrand. Mehrere Atemschutztrupps nahmen mit HD-Rohr und Löschschaum die Brandbekämpfung auf. Der massive Löschangriff zeigte rasch Wirkung und die Flammen konnten unter Kontrolle gebracht werden.
Feuer greift auf Böschung über.
Die enorme Hitzeentwicklung hatte inzwischen auch die angrenzende Straßenböschung entzündet. Während ein Teil der Einsatzkräfte den Fahrzeugbrand bekämpfte, mussten weitere Glut- und Brandherde in der Vegetation abgelöscht werden. Anschließend kontrollierten die Feuerwehrkräfte das völlig ausgebrannte Wohnmobil mithilfe einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A9 in Fahrtrichtung Linz zeitweise vollständig gesperrt werden. Zurück blieb ein völlig zerstörtes Wohnmobil – und die Gewissheit, dass sich beide Insassen und ihre vierbeinigen Begleiter rechtzeitig vor den Flammen retten konnten.
Bericht: BI d.V. Stefan Riemelmoser
Fotos: FF KAMMERN und Christoph Litscher/FF Mautern





