Hund bei Wohnhausbrand gerettet
Vollbrand Ein Einfamilienhaus in Fohnsdorf stand bei Eintreffen der Feuerwehren bereits in Vollbrand. Während die Bewohner in Sicherheit waren, galt der Familienhund zunächst als vermisst – bis ihn ein Atemschutztrupp bei den Nachlöscharbeiten lebend fand.

Eine weithin sichtbare Rauchsäule wies den Einsatzkräften am 12. September den Weg zu einem brennenden Einfamilienhaus unweit des Freibades Fohnsdorf. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude, der Hund der Familie wurde jedoch vermisst. Mit mehreren Löschleitungen nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung auf und verhinderten erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Häuser. Über die Drehleiter der Feuerwehr Judenburg wurde das Dachgeschoss gezielt abgelöscht. Die Wasserversorgung erfolgte über zwei nahegelegene Hydranten, der Atemschutzstützpunkt Stahl-Judenburg übernahm das Befüllen der Atemschutzflaschen.
Vermisster Hund lebend gefunden. Für einen erfreulichen Moment sorgten die anschließenden Nachlöscharbeiten: Ein Atemschutztrupp entdeckte den vermissten Familienhund lebend im Gebäude. Das Tier konnte gerettet und seinem erleichterten Besitzer übergeben werden. Gegen 15.30 Uhr rückten die ersten Feuerwehren ab, für die FF Fohnsdorf endete der Einsatz gegen 18 Uhr. Insgesamt standen 75 Feuerwehrmitglieder mit 18 Fahrzeugen sowie Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Die Einsatzleitung lag bei HBI Leo Temnitzer. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.




