Sechs Tage, die zeigen, was morgen Leben rettet: Die Interschutz bringt die Welt des Bevölkerungsschutzes nach Hannover – innovativ, international und voller Energie.
Wenn sich vom 1. bis 6. Juni 2026 in Hannover die Tore zur Interschutz öffnen, richtet sich der Blick der Welt auf das, was Sicherheit, Rettung und Katastrophenschutz künftig prägen wird. Als internationale Leitmesse bringt sie Fachkräfte, Entscheider und Ehrenamtliche aus allen Bereichen zusammen – mit einem klaren Ziel: die Zukunft des Bevölkerungsschutzes aktiv zu gestalten. Ob Brandbekämpfung, modernes Rettungswesen oder hochentwickelte Leitstellentechnik: hier trifft geballte Innovationskraft auf praxisnahe Anwendung. Führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentieren wegweisende Technologien, intelligente Ausrüstung und zukunftsorientierte Strategien, die den Einsatz von morgen effizienter, sicherer und nachhaltiger machen.
Side Events. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit Konferenzen, Fachvorträgen und spektakulären Live-Demonstrationen bietet darüber hinaus wertvolle Einblicke, Austausch auf internationalem Niveau und Inspiration für alle, die Verantwortung im Beruf oder im Ehrenamt tragen.
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Als Blaulicht-Leser haben Sie die exklusive Möglichkeit, ein Dauerticket für die Interschutz 2026 zu gewinnen. Füllen Sie das Formular aus und senden Sie eine E-Mail mit der Nachricht „Interschutz 2026“ an die Blaulicht-Redaktion
… beim „Zeus 5F“ beeindrucken die zusätzlich verstärkte Daumenbeuge, der 3D-Daumen für eine noch ergonomischere Passform und der Carbon D-Ring gegen Hitzeleitung durch Metallteile. Mit dem mehrlagigen Aufbau der Oberhand inklusive feuerresistentem und wasserabweisendem Neopren ist es gelungen, den Strahlungshitzeschutz nochmals auszubauen. Herzstück des „Zeus 5F“ ist die nach ISO 15025 geprüfte Schlagschutzschale. Foto: ESKA.
Gemeinsam mit Palfinger Marine entwickelte man ein Seewasser geeignetes Lösch- und Rettungsboot zur Waldbrandbekämpfung. Feuerwehren können damit Waldbrände in Küsten- oder Ufernähe vom Wasser aus bekämpfen, was überall dort von Vorteil ist, wo die Einsatzstelle über Land schwer zugänglich oder die Zufahrt mit Waldbrandfahrzeugen nicht möglich ist. Das Boot ist zudem das Einsatzgerät der Wahl, wenn Menschen von Stränden gerettet werden müssen, weil ein brennender Waldsaum die Küste oder das Ufer erreicht hat und den Fluchtweg über Land versperrt. Foto: Rosenbauer
Der Handschuhhersteller aus Deutschland präsentiert neben überarbeiteten Design-Varianten, zwei völlig neue Handschuh-Typen: „Magnus“ heißt der Universalhandschuh, der speziell für die Waldbrandbekämpfung entwickelt wurde. Laut Hersteller ist er aber auch für Technische-Hilfe-Einsätze geeignet. Die zweite Neuentwicklung nennt sich „Diptex 666 Profi“ und ist speziell für Hilfeleistungseinsätze gedacht. Er besteht aus High Performance Polyethylene-Garn (HPPE) und einem eingenähten Stahlfaden. Dadurch ist der Handschuh besonders schnitt- und abriebfest.
Eine Magnet-Halterung fixiert die etwa faustgroße Wärmebildkameras (WBK), die sich einfach – auch während des Einsatzes – abnehmen lässt, am Helm. Das dazugehörige Display sitzt hinter dem Schutzvisier direkt im Blickfeld des Helmträgers.
Nachteil launching date: Erhältlich ist die Innovation frühestens ab 2023.
Foto: Hofer
Ein Highlight auf der Interschutz ist die Holmatro Rescue Challenge: der Rettungsgeräteproduzent präsentiert seine Geräte täglich live bei einem Schaubewerb. Übrigens auch die Weltneuheit, der Holmatro Mini-Cutter CU 4007 C. Als kleines und äußerst mobiles Gerät ist er für Rettungsaktionen in verschiedensten Situationen gedacht. Bespiel: eingeklemmter Finger oder die Hand eines Kindes. Foto: Holmatro
Klein, leicht und kostengünstig: Der Spezialist für Wärmebildkameras (WBK) stellt auf der Interschutz sein Einsteiger-Modell TXS vor. Die Kamera wiegt 750 Gramm, die maximale Einsatzzeit beträgt rund sechs Stunden. Der 3,5 Zoll Monitor besitzt eine Auflösung von 320 x 240 Pixel. Foto: Bullard
Der Fire Explorer, ein technisch sehr aufwendig geschnittener Schutzanzug, wurde einem Refresh unterzogen. Neben dem erweiterten Farbangebot und der optimalen Sichtbarkeit im Einsatz vereint er höchsten Schutz mit dem von TEXPORT® gewohnt hohen Maß an Tragekomfort. Das Drag- und Loop-System kann mit der innovativen Gurtsystem-Serie optional als integriertes Rettungssystem (IRS) eingesetzt werden.
Foto: Texport
… Europas führender Hersteller von
Karosserieteilen für Nutzfahrzeuge stellte ein Konzeptfahrzeug für eine Ambulanzzelle vor. Unter dem Codenamen „Gruau-Box“
vereint dieses Konzept eine Fülle von Innovationen, die für Notdienste auf der ganzen Welt entwickelt wurden.